Sa., 18.9.10 Kulturnacht: BUEHLER + Duo Daucher/Kölle-Köhler PDF Drucken E-Mail

Zur Kulturnacht präsentieren wir gleich zwei Konzerte: Die Band BUEHLER von 19.30 Uhr bis 1 Uhr im Cafe Wintergarten (Neuthorstraße 12), das Duo ab 20 Uhr in der Wengenkirche (20 Uhr - 23.30 Uhr, Wengengasse), nur ein paar hundert Meter vom Cafe Wintergarten entfernt.

10-04-11_klle-khler__daucher_web.jpgMusik, kreisend um Stille, Stimme, Wort und Saite. Hin und her bewegt vom webendenMeer zwischen den Ufern. Bis wohin reicht mein Traum? Und wo beginnt dasWachsein? Mit den Ohren des Herzens Licht und Schatten lauschen!  (Helga Kölle-Köhler: Gesang;   Georg Daucher: Saiten, Sounds)

Kontrastprogramm mit BUEHLER: Hermann Bühler ist ein Urgestein der Ulmer Musikgeschichte. Seit 40 Jahren tritt der heute 60jährige mit eigenen Songs in der Öffentlichkeit auf. Seine erste national und international ausstrahlende Band hieß Avalon, später spielte er z.B.  im legendären, aber nur im süddeutschen Raum bekannt gewordenen Duo Ü30 (lange bevor es die gleichnamigen Parties gab, die natürlich einen ganz anderen musikalischen Ansatz haben.) Die modische Singer-Songwriter-Szene trug auch seine Soloprogramme wieder nach oben, mit denen er die letzten Jahre auftrat. Im Herbst 2009 kam es zu einer besonderen Ereignis: Hermann Bühler stand erstmals seit langer Zeit wieder mit einer ganzen Band auf der Bühne, das Alter der Musiker war im Bereich 16 - 60 angesiedelt. Die Resonanz beflügelte, danach wurde am Konzept wurde geschliffen, die Besetzung verbessert,

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es entstand ganz neu: BUEHLER. In klassischer Folkrockformation stehen 4 Mannen auf der Bühne, die den Charme und die Ausstrahlung der 70er und 80er Jahre haben, dementsprechend ist auch das Songmaterial. Texte um Liebe, das Leben und ...immer wieder auch gesellschafts-kritische Stellungnahmen eines kritischen Weltbürgers, denen das Alter des Schreibers nicht anzumerken ist. Geradliniger, aber ausdrucksstarker und fast zeitloser Folk-Rock. Dass das generationenübergreifende Musik ist, zeigt sich auch beim Publikum: In Ehren ergraute Rockfans neben Youngsters, die dem Hippie-Kult frönen. Die famosen Begleiter des Bandleaders bringen diese Musik, wenn nötig, mit Druck und Schmackes rüber, die leiseren Songs dann einfühlsam und filigran. Es sind auch keine Unbekannten, die da auf der Bühnestehen. Martin Schmitt kennt man in Ulm aus versch. musikalischen Zusammenhängen, er ist als Absolvent von Paul McCartneys Liverpool Institute
10-09-18_buehler_sw.jpgfor Performing Arts sozusagen der Band-akademiker und sitzt hier hinter dem Schlagzeug. Gitarrist Woodsini Szova erinnert sich beispielsweise beim "Santanisieren" an seine Rock-Roots, und Bassist Reinhard Köhler hat für diese Formation wieder seinen alten Fender-Bass reaktiviert. Und vorne dran Hermann Bühler: Faltig und grauhaarig, aber immer noch ein Hüne von Mann, seine alte Ovation-Akustikgitarre umgeschnallt, zeigt er singend, "wo dr Bardlda Moschd holt". 

Eintritt: 9 € für diese beiden Veranstaltungen zusammen und alle anderen 97 Programmpunkte dieser Nacht! 

 
Do., 7.10. und So., 17.10.10 PERFORMANCE: "Das Bad" PDF Drucken E-Mail

Das Künstlerquartett Liquid e_motion zeigt "DAS BAD" ,ein Tanztheaterstück mit multimedialem Bühnenbild.

10-10-07_emotion-pauluskirche_148.jpg„Der menschliche Körper soll zu 80% aus Wasser bestehen, es ist daher kaum verwunderlich, dass sich jeden Morgen ein anderes Gesicht im Spiegel zeigt. Die Haut an Stirn und Wangen ändert sich von Augenblick zu Augenblick wie der Schlamm in einem Sumpf, je nach der Bewegung des Wassers, das unter ihm fließt, und der Bewegung des Menschen, die auf ihm ihre Fußspuren hinterlassen.“

"DasBad" ist ein Tanztheaterstück nach einer  Geschichte von Yoko Tawada. Zwei Frauen begegnen sich im Wasser, in und zwischen den Realitäten. Was ist wirklich, was ist real? Schuppen, Haare, Haut.... ? Was ist „ich“?  Wer bin ich, wenn meine Haare lebendig sind? Wenn ich auf Photos nicht sicht10-10-07_liquid-emotions-musiknacht-040.jpgbar bin? Wenn ich meine Zunge verloren habe? Wenn die Vergangenheit mich besitzt oder wenn ich schon tot bin?

Über Controller Daten spielen die Tänzerin Susanne Palm und die Schauspielerin Celia Endlicher mit Videoprojektioen und Partikel-systemen, die per motion tracking in Echtzeit beeinflusst werden; Video Artist Gregor Quade kommuniziert polymorph mit den entstehenden Bewegungsebenen. Andreas Usenbenz kreiert dazu Klangräumen aus minimalistischen Sounds und eingängigen Harmonien.

Susanne Palm – Zeitgenössische Tanzimprovisation

Celia Endlicher  - Schauspiel und Tanzimprovisation

Gregor Quade – Live Visuals

Andreas Usenbenz– Live Electronics 

(Veranstalter: KunstWerk + liquid e_motion)

 

 

 
Sa., 4.12.10 JazzWerk: Chris Gall Trio feat. Enik PDF Drucken E-Mail
  21 Uhr     EinsteinHaus  (Kornhausplatz 5, 89073 Ulm)
Sie sind das odd couple der deutschen Jazz-Szene: Pianist Chris Gall und Sänger Enik. Stil-Piraten, Musik-Freibeuter und Genre-Brecher. „Wir sind zwei Typen, unterschiedlich wie Tag und Nacht, die irgendwann aufeinander geknallt sind“, sagt Chris Gall. Der eine kommt vom Jazz, der andere vom Indie-Pop.Das eigenwillige Wort-und-Sound-Duo hat mit dem Debut-Album„Climbing Up“ einen ersten gemeinsamen Raubzug in fremde Gewässer unternommen. Als „Jazz-Trio mit Guest-Vocals“ (Enik) wandten sie sich ei10-12-04_chris_gall_enik.jpegnem stilistischen Pluralismus zu. „Die CD rockt, klingt oft nach Independent mit viel Power, mit schnelleren Beats und langen Text- oder Melodiephrasen“ notierte damals „Jazzthetik“ erstaunt. Jazz fordert Pop heraus - das hatte man so aus deutschen Studios schon lange nicht mehr so gehört. Kaum zwei Jahre später ist aus der lockeren Krawall-Fraktion eine feste Formation geworden. Der Nachfolger „Hello Stranger“ ist laut Enik „eine logische Konsequenz unserer bisherigen Arbeit, die uns wirklich voran gebracht hat“. Kategorien und Schubladen sind tabu.Und das alles mit Erfolg: seit ihrer CD-Release-Tour spielten sie viele Konzerte im In- und Ausland (u.a. beim internationalen Jazzfestival in Montreux). Die Presse und das Publikum waren begeistert. Der Musiksender JustMusic.TV (Kabel Deutschland) hat das von Chris Gall und Enik in Eigenregie gedrehte Video zu ihrem Song “21st Century Jesus” neun Wochen mehrmals täglich gesendet und somit den Jazz im deutschen Mainstream-Fernsehen salonfähig gemacht. 10-12-04_chris_gall_enik_2.jpeg

Mit „Hello Stranger“ haben Chris Gall und Enik ihre erfolgreiche Musik noch weiter auf das Wesentliche reduziert, bis in den vordergründig so einfachen, eingängigen Melodien all die anderen erkennbar werden. Ein musikalischer Spagat: Moderner Jazz als der große umarmende Stil, der anderen Einflüssen den Raum gibt, entbunden vom kommerziellen Korsett aufzuatmen.

Chris Gall – Piano 
Enik – Vocals
Axel Kühn –Kontrabass 
Peter Gall –Schlagzeug

Eintritt: 14 €, Ermäßigung f. Schüler, Studenten, Rentner: 11 € 

(in Zusammenarbeit mit der Ulmer Volkshochschule) 

 
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Aus Personal- und Geldmangel wird FREISPIEL nicht mehr monatlich veranstaltet, sondern nur noch sporadisch. Wer hätte denn Lust, diese Konzertreihe mit zeitgenössischer, vorwiegend improvisierter Musik mit uns durchzuführen?

Unser Reihe WÖRTERFLUG wird demnächst fortgesetzt, wir holen nur ein bisschen Atem! 

 

 
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