Fr., 23.11.2018 "Mein langsamer Ferrari" PDF Drucken E-Mail
21 Uhr EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Ein unbeschriebenes Blatt ist er nun wirklich nicht. Der Neu-Ulmer Schriftsteller Jörg Neugebauer hat sich längst einen Namen gemacht, veröffentlicht in diversen Literaturzeitschriften, und natürlich gibt es seine Lyrik auch in Gedichtbänden nachzulesen. Seine Poesie entfaltet ihre Wirkung oft mit einem Verzögerungseffekt, der mal eine Sekunde oder auch ein paar Tage dauern kann. Manchmal wirken seine Texte im ersten Moment ein bisschen schlicht oder banal, aber dann kriecht die Einsicht um die Ecke: Der Mann tarnt sich mit vermeintlicher Einfachheit, und schreibt oft mit einem ganz eigenen, eigenartig-schrägen Humor, der sich dann potenziert zur Entfaltung bringt, wenn man Neugebauer zuhören darf. Verschmitzt platziert er seine Zeitbomben in den Gehörgängen des Publikums. Aber keine Angst, das tut nicht weh, sondern zaubert dem erkennenden Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht. Zwischendurch kann Neugebauer natürlich auch anders, nämlich so richtig unter die Haut gehen. Mit zauberhaft-besinnlicher Naturlyrik beispielsweise, die einem den Pfuhler Baggersee in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Nicht entgehen lassen sollte man sich jedenfalls die Gelegenheit, ihn live auf der B

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ühne zu sehen. „Jimi Hendrix traf Kafka und fragte ihn nach der Uhrzeit“ hieß sein Programm mit dem verstorbenen Gitarristen Uli Dumschat, jetzt gibt es eine neue Show mit Reinhard Köhler. Der tritt eben nicht in die Fußstapfen des eher expressiv aufspielenden Dumschat, sondern versieht die Gedichte mit oft leisen, poetischen Klangbildern und Soundcollagen. Dabei arbeitet er nicht nur mit tiefen Tönen auf seinem Hauptinstrument E-Bass, sondern setzt zusätzlich sparsame Elektronik genauso ein wie exotisch-seltene Musikinstrumente und Alltagsgegenständen, denen er wunderliche Töne entlockt. Eins jedenfalls ist sicher: Im Programm „Mein langsamer Ferrari“ kommt kein Motoren-Gedröhn vor.

Zusätzliche Gäste heute Abend:

Armin Egenter: Schlagzeug

Andreas Heizmann: Klarinette, Bassklarinette

 

Eintritt: 11 €, ermäßigt: 9 €, bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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                                                         Vorverkauf: Bitte auf Logo klicken:


 
Sa., 8.12.2018 Om (Die legendärste und innovativste Schweizer Musikformation) PDF Drucken E-Mail
21 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Es gibt keine Schweizer Band, die mehr durch die Welt tourte als OM dies in ihrer zehnjährigen Geschichte zwischen 1972 und 1982 tat. OM hat die Energie der Rockmusik mit der Kraft der freien Improvisation vereint. Der Journalist Bert Noglik formulierte es in einer Laudatio zur Luzerner Kunstpreisverleihung so: "OM brachte die Erfahrungen einer jungen, mit den Beatles und den Rolling Stones aufgewachsenen, von Jimi Hendrix elektrisierten und vom Free Jazz faszinierten Generation auf einen musikalisch sinnvollen Nenner."18-12-08_om_web.jpg

Im Mittelpunkt der OM-Kompositionen steht die phantastische Kreativität der vier Musiker, welche ihre jeweilige Instrumentaltechnik zur Perfektion gebracht haben. Da gibt es harte, dynamische Teile mit viel Drive, voll improvisatorischer Freiheiten, kaputter Harmonien und überraschender Dissonanzen. Doch es entstehen auch meditative, fließende Klangbilder, die von einer schlichten Musikalität zeugen.

Nach einer langjährigen Spielpause vereinte sich die Band wieder und spielte im KKL Luzern, beim Jazzfestival Willisau 2008, beim Jazzfestival Schaffhausen 2010 und beim Festival Alpentöne 2013 umwerfende Konzerte. OM, die schon einmal Musikgeschichte geschrieben hatten, haben sich neu erfunden, oder, wie Christoph Merki im Tages-Anzeiger nach dem Willisauer Konzert schrieb: "Auch die neuen OM, diese ganz neuen OM haben wieder das Zeug zur Legende.“

Urs Leimgruber: Saxophon

Christy Doran: Gitarre

Bobby Burri: Bass

Fredy Studer: Schlagzeug

Eintritt: 17 €, ermäßigt: 13 €, Schüler und Studenten 8 €; bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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                                                         Vorverkauf: Bitte auf Logo klicken:

 

 
Fr., 18.1.2019 Tobias Hoffmann Trio PDF Drucken E-Mail
22 Uhr    Kradhalle Ulm (Schillerstraße 1/13, links neben dem Roxy, Einlass 21 Uhr, Achtung: Stehkonzert

Klamottentausch des Wes Montgomery Trios und The Cream. Zugegeben, das ist eine bizarre Vorstellung. Und blöd, hier geht´s ja um Musik. Aber was Tobias Hoffmann mit seiner alten Fender Strat anstellt, mutet ähnlich an. Grenzen werden nicht überschritten, sie existieren einfach nicht.

Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‘s Surfmusik, jault, plappert, 19-01-18_tobias_hoffmann_trio_foto_von_ludwig_olah_web_2.jpgzitiert, jubiliert und krächzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren Zusammenhänge, Entwicklungen und Überschneidungen. Frank Schönhofer und Etienne Nillesen überzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann, immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wunderschönes, dreckiges Chaos.

„Er ist eine „der“ Gitarrenstimmen und wird für seine bluesgetränkten, eigenwilligen

Interpretationen von Medien und Publikum bejubelt.“ (Wochenblatt Passau)

„Es gibt wohl keinen anderen Jazzgitarristen in Deutschland der Experimentierlust mit

soviel Spaß an verbindlichen Klischees verbinden kann wie der Kölner Tobias

Hoffmann“ (Stereoplay, Mai 2017)

„Hoffmann lässt sein Instrument wie die alten Blueser bluten und verbindet das mit den

Linien und Phrasen des Jazz“ (Kölner Stadtanzeiger 6/2017)19-01-18_tobias_hoffmann_2_foto_von_jonas_lollmann_web.jpg

„Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“ (Eclipsed Magazin, April 2017)

„Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.“ (Wolf Kampmann, Jazz

Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

Tobias Hoffmann - Gitarre & Banjo

Frank Schönhofer - Bass

Etienne Nillesen – Schlagzeug

Eintritt: 14 €, ermäßigt: 11 €

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der Kradhalle Ulm)

 
Sa., 26.1.2019 Cuarteto Rotterdam und Frida Lippmann (lange Tangonacht) PDF Drucken E-Mail
20.30 Uhr Mensa der ehem. Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG), Am Hochsträß 8

Das Cuarteto Rotterdam gilt zu Recht als eines der besten europäischen Tango-Ensembles. Ihre Konzerttätigkeit führte die Band schon von Paris, Istanbul, Zürich und Amsterdam bis nach Buenos Aires, um ihre Musik in Konzertsälen, auf Tangobällen und internationalen Musik- und Tangofestivals erklingen zu lassen. In klassischer Besetzung zaubern die vier jungen Musiker mit Erfahrung, Kreativität und Phantasie eine Tangowelt für jegliche Art von Emotionen auf die Bühne. Und sie bringen einen Gast mit: Die Sängerin Frida Lippmann tritt regelmäßig mit Musikern aus Argentinien auf und nun zum wiederholten Mal mit dem Cuarteto Rotterdam in Ulm. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme erzählt sie von jenen Geschichten und Gefühlen, die den Tango einst an den Ufern des Rio de la Plata entstehen ließ.

Frida Lippmann: Gesang19-01-26_cuarteto_rotterdam_01__kay_herschalmann_web.jpg

Michael Dolak: Bandoneo

Cordula Welsch: Violine

Judy Ruks: Piano

Anna-Maria Huhn: Kontrabass

Vor dem Konzert gibt es um 18.30 Uhr einen kostenlosen Tango-Schnupperkurs mit Benedicta Walser  (keine Vorkenntnisse erforderlich).

Nach dem Konzert ab ca  22 Uhr: Milonga mit DJ Da Lundo

Eintritt: Konzert allein 17 €, ermäßigt 15 €. Milonga allein: 10/8 €. Beides zusammen 25/22 €.

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm, der Stiftung HfG Ulm und Donautango e. V.)

 
Fr., 1.2. 2019 Kuhn Fu (post romantic jazz rock disorder // Niederlande/international) PDF Drucken E-Mail
19-02-01_kuhn_fu_promotion_2018_by_heinz_bayer_web.jpeg21 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Wie ein haariger Fisch mit Beinen, der einen Baum hochklettert. So umschreibt Bandleader Christian Kühn den Sound von Kuhn Fu. Die Fachzeitschrift JazzThing meint: ''Humor schwärzester Güteklasse, schaurig, witzig, spannend. Programmmusik im besten Wortsinn, zum Grinsen, zum Grübeln, zum Headbangen.“

Seit 2012 tourt die im holländischen Groningen ansässige deutsch-englisch-türkisch-israelische Band durch Europa und den Nahen Osten und hat dabei ihre Musik in 160 Konzerten und 17 Ländern gespielt: betörend-verstörende, psychedelisch anmutende Arrangements, deren Hauptattraktion „in der Mischung von Genres - Punk, Funk, Klassik, Folk, Metal, Grunge, Marschmusik undgesprochenem Wort liegt“, so schreibt New York City Jazz Record. Und wo, bitteschön, gibt es sowas noch außer im Jazz?

Uns erwartet ein emotionaler Soundtrip zwischen aberwitzigen Jazzmelodien und dem schweren Brummen der frühen Rockmusik

"Kühn setzt auf K & K – Klamauk und Klasse – und wird dafür geliebt." Salzburger Nachrichten
"zwischen Kabarett und Schizophrenie, ein gelungener Akzent im Programm" Concerto
"Die Band um Gitarrist Christian Kühn setzt auf Stilduelle, wie einst US-Saxofonist John Zorn, wuchtig tönt das" DerStandard

Christian Kühn: Gitarre

Ziv Taubenfeld: Bassklarinette

George Hadow: Schlagzeug

Esat Ekincioglu: Bass

Eintritt: 15 €, ermäßigt: 12 €, Schüler und Studenten 8 €, Menschen bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

 
Fr., 29.3.2019 Harrycane Orchestra (Weltmusik/Jazz international) PDF Drucken E-Mail
21 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Die Liebe zur orientalischen Melodieführung, die Faszination für arabische Rhythmik sowie die Leidenschaft für Improvisation bilden die Basis der Kompositionen, die Schlagzeuger/Komponist Harry Alt speziell für dieses Ensemble geschrieben hat. Das klingt oft fast volksliedhaft, im nächsten Moment eher weltmusikalisch nach Arabic-Jazz. Mal bestimmt der türkische Gesang von Tarkan Yesil, mal die pure Improvisationsfreude aller beteiligten Musiker das Geschehen. Dabei stehen sich strenge Kompositionen und freie Gestaltung nicht gegenüber, sondern ergänzen sich hypnotisch-anmutig.19-03-29_pressefoto_harrycane_orchestra_by_frauke_wichmann_web.jpg
Harry Alt: Schlagzeug/Komposition
Kay Fischer: Saxophon/Klarinette/ Flöte
Tarkan Yesil: Gesang/Riq
Joe T. Aykut: Cümbüc
Giuseppe Puzzo: Bass
David Kremer: Klavier

Eintritt: 15 €, ermäßigt: 12 €, Schüler und Studenten 8 €, , Menschen bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

 
Fr. 3.5.2019 Obradovic – Tixier Duo (Kroatien/Frankreich) PDF Drucken E-Mail
21 Uhr    EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

"Die Musik ist das Abbild des Lebens, die Vision der Welt, der Schrei, der die Töne des Weltalls überträgt“, sagt Lada Obradovic. Ihr Schlagzeugspiel ist wie das auf einem Klavier aus Haut. Ihre raffinierten Berührungen, manchmal kaum zu hören, manchmal mit deutlichen Amplituden, wechseln von einer rhythmischen Superposition zur anderen, und es bietet die vielfarbige Folie, um die Tasten singen zu lassen. David Tixiers Hände tanzen dabei mehrdimensional auf verschiedenen Instrumenten, dem Flügel werden elektronische Varianten zur Seite gestellt.

Latins de Jazz schrieb über das mehrfach preisgekrönte Duo:19-05-03_pressefoto__dsc08845__by_jennifer_scherler_web.jpg

"Eine ungewöhnliche und innovative Musik, elegant und sensible, durchdacht und interaktiv. Eine sanfte Berührung und Stärke, sie ist faszinzierend und überraschend, genauso wie anregend."

David Tixier: Klavier, Keyboard, DSP, Komposition

Lada Obradovic: Schlagzeug, Percussion, Glocksenspiel, Stimme, Komposition

Eintritt: 14 €, ermäßigt: 11 €, Schüler und Studenten 8 €, Menschen bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

 

 
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... über unser Sommerprogramm folgen rechtzeitig. So viel sei schon mal verraten: Unser Sommerkonzert auf der HfG-Terrasse ist bisher für den 26. Juli vorgesehen.
 
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