Mi., 10.10.18 Perón, Hitler und die Göttin Ansenuza PDF Drucken E-Mail

19.30 Uhr    Café Canapé Ulm (Söflinger Straße 158 )

Elizabeth Santos und Wolfgang Schmickler lesen aus ihrem Roman.

Am Klavier: Niels Stehwien 18-10-10_buchtitelblatt_kopie.jpg

Die Lagune der Göttin Ansenuza ist ein riesiger Salzsee an den Grenzen der großen argentinischen Pampa. Sie bietet Tausenden von Flamingos und Zugvögeln Zuflucht, während die Menschen sie wegen ihrer Launen meiden. An ihren Ufern findet sich nur ein einziger Ort, Miramar, der alle Überschwemmungen  überdauert hat. In der Umgebung des Dorfes, halbversunken in Salz und Schlamm, liegt ein riesiges Gebäude, das mythenumwobene einstige Luxushotel Viena. Hat hier Hitler nach seiner Flucht aus Europa seine letzten Jahre verbracht und sich heimlich mit Perón getroffen?

Ein deutscher Sensationsreporter und eine Soziologiestudentin mit altruistischen Idealen sehen sich in seltsame Geschehnisse verwickelt. Ist es die Lagune, die Macht über die Menschen in ihrer Umgebung ausübt, oder sind es die Menschen, die ihre Ängste und  Sehnsüchte auf den See projizieren?

Eintritt frei

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit dem Café Canapé)

 
Sa., 13.10.18 Isolde Werners Free Folk PDF Drucken E-Mail
20 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

In ihrem im Herbst 2017 gegründeten Projekt „Free Folk“ vereint die Ulmer Sängerin und Gitarristin sowohl musikalisch als auch in der Besetzung der Band alles, was ihr lieb und teuer ist. Die Musik ist zum einen geprägt durch die Lust an der freien Improvisation, dem "creative playing",  das zusätzliche Räume öffnet für Intuition, Interaktion und Ausdruck. Zum anderen ist da aber die Liebe und der besondere Bezug zu alten Folksongs und schönen Jazz-Tunes, die von der Bandleaderin zeitgenössisch unkonventionell arrangiert und in Teilen auskomponiert werden. Die Band verwebt beides alles miteinander und ist damit Isolde Werners Traumbesetzung18-10-23_isolde_web.jpg

Bill Elgart: Schlagzeug

Karoline Höfler: Kontrabass

Günter Weiss: Gitarre

Isolde Werner: Gesang, Gitarre

Eintritt: 15 €, ermäßigt: 13 €, Schüler und Studenten haben freien Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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Sa., 27.10.18 Ghost Town (Crossover-Jazz aus der Schweiz) PDF Drucken E-Mail
21 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Liebe, Mord und Totschlag, Scharfsinn, Galgenhumor, die Geisteshaltung eines Edgar Allen Poe, und das alles mit einer feiner Prise Humor abgeschmeckt: ein aparter Genuss.

Die Band hat tief in Americana gegraben und dabei eine Menge regionaler, amerikanischer Hits, die in den späten 1800er und frühen 1900er Jahren zu Papier gebracht wurden, ans Licht gefördert, herausgeputzt und auf ihrer dritten Scheibe «No Depression in Heaven» vereint. Urs Voegeli hat die Originale modifiziert und neu arrangiert, manchmal nur den Text belassen und einen neuen Song daruber geschrieben. Im Zentrum steht der Respekt vor den Wurzeln dieser Musik, sie zu kennen und nicht nur das Abziehbild davon, welches die heutige Musikindustrie vorzeichnet. Bei Ghost Town geht es um Subversion, Autentizität und Ambivalenz. Alle Bandmitglieder sind bewährte Musiker, die mit der improvisatorischen Sprache des Jazz wohlvertraut sind, aber trotzdem nicht konventionellen Jazz spielen. Wir sind gespannt!

Joana Aderi: Stimme + Elektronik 18-10-27_ghost_town_web.jpg

Urs Voegeli: Gitarre

Claude Meier: Bass

Lukas Mantel: Schlagzeug

Eintritt: 17 €, ermäßigt: 13 €, Schüler und Studenten 8 €; bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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Fr., 2.11.18 Ida Nielsen (Funk Jazz) PDF Drucken E-Mail
20 Uhr    Roxy Ulm (Schillerstraße 1) 18-11-02_ida_nielsen_web.jpg
Diese Frau ist eine Wucht! Und das hat seinerzeit Prince sehr schnell erkannt und sie in seiner Band zu Kaiserin der tiefen Töne gemacht. 
Oldschool-Funk mit Hip-Hop-, Reaggae- und World-Music-Einflüssen, kombiniert mit eingängigen Melodien. Jeder Song eine eigene Einstellung und ein eigenes Gefühl, und doch ist der Gesamteindruck ein perfekt vereinheitlichtes Soundstück, das Funk Tribut zollt: eine High-Energy-Funk-Show mit guten Vibes und guten Grooves.
18-11-02_ida_nielsen_farbig_web.jpgBegonnen hatte es 2010, als niemand anderer als der legendäre Prince eine Bassistin zu einer Jam-Session in Minnesota einlud. Von da an spielte sie an der Seite des Ausnahmekünstlers in dessen Band NEW POWER GENERATION. Unzählige ausverkaufte Konzerte und diverse TV-Shows folgten. Nach dem Tod des Meisters sagte sie: "Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese kostbare Zeit hatte, und ich werde alles tun, um mit all dem weiterzumachen, was er mir beigebracht hat." 
Daneben hatte sie unvergessliche Auftritte und beeindruckende Aufnahmen mit ihrer vierköpfigen Band 3rdeyegirl. Auf ihren Soloalben spielt sie, ähnlich wie Prince, fast jedes Instrument selber ein. Ihre aktuelle Veröffentlichung "turnitup" hat sie selbst geschrieben und produziert, und seit der Veröffentlichung ist sie mit neuer Band in Europa, Asien, USA, Afrika und Australien unterwegs.
Eintritt 25 € 
(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Kooperation mit Roxy Ulm) 
               Vorverkauf hier klicken:  logo_reservix.jpg
 
Fr., 9.11.2018 Stephan-Max Wirth Experience PDF Drucken E-Mail
21 Uhr    EinsteinHaus Ulm  (Kornhausplatz 5) 

Über ein Jahr hinweg komponie18-11-09_stephan-max_wirth_web.jpgrte Wirth entlang der Stimmungen und Geschehnisse unseres Kontinents. Ein explosives Gemisch aus tiefgründigem Jazz und unwiderstehlichen Grooves; Wirths musikalisches Abbild eines Europas der Hindernisse, der Werte und des Wollens. In seiner Musik werden die Chancen im Hier und Jetzt gepackt; Improvisation, die alle mitnimmt, aus dem Moment heraus. Egoistische Alleingänge kennt die Stephan-Max Wirth Experience nicht. In intuitiv gefühlten, direkt umgesetzten demokratischen Entscheidungen entwickelt die seit vielen Jahren bestens eingespielte Band eine atemberaubende Musik, die den Hörer im einen Augenblick jubeln lässt und im nächsten Moment nachdenklich stimmt. Die Kompositionen greifen auf ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte zurück und sind doch voll moderner Strahlkraft - eine optimistische und leidenschaftliche Hommage an Europa.
18-11-09_smw_calling_europe_tenor1_web.jpg Stephan-Max Wirth: Tenorsax / Sopransax
Jaap Berends: Gitarre
Bub Boelens: Bass
Florian Hoefnagels: Schlagzeug

 Eintritt: 17 €, ermäßigt: 13 €, Schüler und Studenten 8 €; bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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Fr., 23.11.2018 "Mein langsamer Ferrari" PDF Drucken E-Mail
21 Uhr EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Ein unbeschriebenes Blatt ist er nun wirklich nicht. Der Neu-Ulmer Schriftsteller Jörg Neugebauer hat sich längst einen Namen gemacht, veröffentlicht in diversen Literaturzeitschriften, und natürlich gibt es seine Lyrik auch in Gedichtbänden nachzulesen. Seine Poesie entfaltet ihre Wirkung oft mit einem Verzögerungseffekt, der mal eine Sekunde oder auch ein paar Tage dauern kann. Manchmal wirken seine Texte im ersten Moment ein bisschen schlicht oder banal, aber dann kriecht die Einsicht um die Ecke: Der Mann tarnt sich mit vermeintlicher Einfachheit, und schreibt oft mit einem ganz eigenen, eigenartig-schrägen Humor, der sich dann potenziert zur Entfaltung bringt, wenn man Neugebauer zuhören darf. Verschmitzt platziert er seine Zeitbomben in den Gehörgängen des Publikums. Aber keine Angst, das tut nicht weh, sondern zaubert dem erkennenden Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht. Zwischendurch kann Neugebauer natürlich auch anders, nämlich so richtig unter die Haut gehen. Mit zauberhaft-besinnlicher Naturlyrik beispielsweise, die einem den Pfuhler Baggersee in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Nicht entgehen lassen sollte man sich jedenfalls die Gelegenheit, ihn live auf der B

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ühne zu sehen. „Jimi Hendrix traf Kafka und fragte ihn nach der Uhrzeit“ hieß sein Programm mit dem verstorbenen Gitarristen Uli Dumschat, jetzt gibt es eine neue Show mit Reinhard Köhler. Der tritt eben nicht in die Fußstapfen des eher expressiv aufspielenden Dumschat, sondern versieht die Gedichte mit oft leisen, poetischen Klangbildern und Soundcollagen. Dabei arbeitet er nicht nur mit tiefen Tönen auf seinem Hauptinstrument E-Bass, sondern setzt zusätzlich sparsame Elektronik genauso ein wie exotisch-seltene Musikinstrumente und Alltagsgegenständen, denen er wunderliche Töne entlockt. Eins jedenfalls ist sicher: Im Programm „Mein langsamer Ferrari“ kommt kein Motoren-Gedröhn vor.

 

Eintritt: 11 €, ermäßigt: 9 €, bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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Sa., 8.12.2018 Om (Die legendärste und innovativste Schweizer Musikformation) PDF Drucken E-Mail
21 Uhr   EinsteinHaus Ulm (Kornhausplatz 5)

Es gibt keine Schweizer Band, die mehr durch die Welt tourte als OM dies in ihrer zehnjährigen Geschichte zwischen 1972 und 1982 tat. OM hat die Energie der Rockmusik mit der Kraft der freien Improvisation vereint. Der Journalist Bert Noglik formulierte es in einer Laudatio zur Luzerner Kunstpreisverleihung so: "OM brachte die Erfahrungen einer jungen, mit den Beatles und den Rolling Stones aufgewachsenen, von Jimi Hendrix elektrisierten und vom Free Jazz faszinierten Generation auf einen musikalisch sinnvollen Nenner."18-12-08_om_web.jpg

Im Mittelpunkt der OM-Kompositionen steht die phantastische Kreativität der vier Musiker, welche ihre jeweilige Instrumentaltechnik zur Perfektion gebracht haben. Da gibt es harte, dynamische Teile mit viel Drive, voll improvisatorischer Freiheiten, kaputter Harmonien und überraschender Dissonanzen. Doch es entstehen auch meditative, fließende Klangbilder, die von einer schlichten Musikalität zeugen.

Nach einer langjährigen Spielpause vereinte sich die Band wieder und spielte im KKL Luzern, beim Jazzfestival Willisau 2008, beim Jazzfestival Schaffhausen 2010 und beim Festival Alpentöne 2013 umwerfende Konzerte. OM, die schon einmal Musikgeschichte geschrieben hatten, haben sich neu erfunden, oder, wie Christoph Merki im Tages-Anzeiger nach dem Willisauer Konzert schrieb: "Auch die neuen OM, diese ganz neuen OM haben wieder das Zeug zur Legende.“

Eintritt: 17 €, ermäßigt: 13 €, Schüler und Studenten 8 €; bis 16 Jahre freier Eintritt

(Veranstalter: KunstWerk e.V. in Zusammenarbeit mit der vh Ulm)

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Anfang 2019 auf jeden Fall dabei:
- Tobias Hoffmann Trio
- Kuhn Fu
- Quarteto Rotterdam feat. Frida Lippmann
- Harrycane Orchestra

 
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